Ursula Amrein

Ursula Amrein ist Professorin für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich und Mitherausgeberin der Historisch-kritischen Gottfried Keller-Ausgabe. 

Bibliografie

Gottfried Keller Handbuch. Leben - Werk - Wirkung (Stuttgart, Metzler, 2016)
Gottfried Keller Handbuch. Leben - Werk - Wirkung (Stuttgart, Metzler, 2016)

Gottfried Keller gehört zu den bedeutendsten Autoren des Realismus. Mit seinen Romanen und Novellen hat er die Epoche massgeblich geprägt. Walter Benjamin erklärte ihn zu einem der «drei oder vier grössten Prosaiker deutscher Sprache» überhaupt. Doch nicht nur als Erzähler trat Keller hervor. Er wollte Maler und Dramatiker werden, fand als Lyriker erste Anerkennung, mischte sich in die Politik ein, schrieb Kunstkritiken und unterhielt ausgedehnte Korrespondenzen. Das Handbuch bringt Kellers Werk unter Berücksichtigung des Nachlasses erstmals in seinem vollen Umfang zur Darstellung. Entlang der Schauplätze Zürich, München, Heidelberg und Berlin rekonstruiert es die wichtigsten Stationen im Leben des Autors und verortet sein Schaffen im kulturellen und politischen Kontext der Zeit. Mit Blick auf die Wirkungsgeschichte wird Keller darüber hinaus als Wegbereiter der Moderne erkennbar.

(Klappentext J. B. Metzler Verlag)

ausgewählte Bibliographie

Augenkur und Brautschau. Zur diskursiven Logik der Geschlechterdifferenz in Gottfried Kellers Sinngedicht. Bern: Lang 1994 (Zürcher Germanistische Studien 40) (Dissertation).

«Los von Berlin!» Die Literatur- und Theaterpolitik der Schweiz und das «Dritte Reich». Zürich: Chronos 2004 (Habilitationsschrift). 

Phantasma Moderne. Die literarische Schweiz 1880 bis 1950. Zürich: Chronos 2007.

irritation | theater. Max Frisch und das Schauspielhaus Zürich. Zürich: Chronos 2013.

Lyriktheorien der Nachkriegsmoderne. Adorno, Benn, Celan. Dresden: Thelem 2013.